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25/10/17

Perfekter Auftakt der 34. Ingolstädter Jazztage 2017

Preisübergabe: Oberbürgermeister Dr. Christian Lösel, Jörg Tiedt (Sparkasse Ingolstadt Eichstätt), Benedikt Streicher und Dominik Durben (MediaMarktSaturn)

Rund 300 Gäste erlebten am 21. Oktober im Kulturzentrum neun einen perfekten Auftakt der 34. Ingolstädter Jazztage. Im Mittelpunkt standen die Verleihung des Ingolstädter Jazzförderpreises an den Pianisten Benedikt Streicher und ein umjubeltes Konzert des frisch gebackenen Preisträgers.

Es war ein Auftakt nach Maß: Rund 300 Gäste füllten am 21. Oktober das Kulturzentrum neun, als um 20 Uhr mit einer Begrüßungsrede von Oberbürgermeister Dr. Christian Lösel offiziell die 34. Ingolstädter Jazztage eröffnet wurden. Im Mittelpunkt der Eröffnungsveranstaltung stand die Verleihung des Ingolstädter Jazzförderpreises. Der von der Sparkasse Ingolstadt Eichstätt und  MediaMarktSaturn gestiftete Preis in Höhe von 5.000 Euro ging in diesem Jahr an den Ingolstädter Pianisten, Komponisten und Arrangeur Benedikt Streicher.

Nach einer launigen Laudatio, gehalten von Claudius Konrad, einem Mitmusiker Streichers, und  den persönlichen Dankesworten des preisgekrönten Musikers wurde es schließlich musikalisch: in seinem Konzert verwoben der frisch gebackenen Jazzförderpreisträger und sein vielköpfiges Ensemble kunstvoll Elemente aus Klassik, Jazz und Fusion zu einer mitreißenden Mixtur. Die 300 Gäste bejubelten das etwa einstündige Konzert frenetisch. Fazit: Besser hätte der Start in die 34. Ingolstädter Jazztage nicht ausfallen können.

Drei Wochen Jazz, Funk, Soul und Pop vom Feinsten

Eine Vielzahl von Konzerten stehen bis zum 12. November auf dem Programm. Acts wie Quadro Nuevo (29.10.), Raphael Gualazzi (2.11.), Nils Landgren (2.11.), Mike Stern/Dave Weckl Band, Marcus Miller (3.11.), Billy Cobham, Wolfgang Haffner (4.11.), Klaus Doldinger’s Passport (5.11.) sowie Rebekka Bakken (9.11.) gehören seit langem zu den Aushängeschildern der globalen Jazz-, Fusion- und Weltmusik-Szene. Mit der Show des deutschen Pop-Poeten Max Giesinger (6.11.) blicken die Veranstalter erneut über den Genre-Tellerrand.


14/09/17

34. Ingolstädter Jazztage: Die ganze Welt des Jazz – und noch viel mehr

Die 34. Ingolstädter Jazztage warten vom 21.10.-12.11. mit Weltstars, begnadeten Könnern, Geheimtipps und jungen Talenten auf. Dabei setzt das traditionsreiche Event seinen Kurs fort, das Programm um aktuelle und angesagte Acts zu erweitern. Es gilt: Nie waren die Ingolstädter Jazztage jünger als in diesem Jahr.

Vom 21. Oktober bis 12. November ist Ingolstadt – bereits zum 34. Mal – der Nabel der europäischen Jazz-Szene. Dafür bürgt ein Programm der Superlative: Immerhin gehören zu den diesjährigen Gästen Weltstars wie Klaus Doldinger’s Passport, die Fusion-Legenden der Mike Stern / Dave Weckl Band, Ex-Miles-Davis-Mitstreiter Marcus Miller, das hochkarätige Raul Midón Trio, sowie die Formationen um die Schlagzeug-Größen Billy Cobham und Wolfgang Haffner.

Dazu kommen Hochtalentierte wie der legitime Paolo Conte-Nachfolger Raphael Gualazzi („Jazz in den Kneipen“ am 2.11.), der europäische Funk-Fürst Nils Landgren („Welcome Party“ am 2.11.), die vielfach ausgezeichneten Weltmusik-Magier von Quadro Nuevo („Highlight in der Kirche“ am 29.10.) sowie – gegen Ausklang der diesjährigen Jazztage-Ausgabe – Norwegens schönste und beste Musikerin, Rebekka Bakken (Kulturzentrum neun, am 9.11.).

Ein weiteres Highlight hat zwar weniger mit Jazz zu tun, dafür aber umso mehr mit Zeitgeist und anspruchsvollen deutschsprachigen Songs. Die Rede ist von Max Giesinger. Tobias Klein, Geschäftsführer der Ingolstädter Veranstaltungs gGmbH und damit Ausrichter der Ingolstädter Jazztage: „Mit Max Giesinger holen wir den derzeit wohl angesagtesten deutschen Musiker nach Ingolstadt. Damit wollen wir deutlich machen, dass wir die Ingolstädter Jazztage als lebendiges, sich stetig weiter entwickelndes und aktuellen Strömungen aufgeschlossenes Event sehen.“
Der Chartstürmer und Pop-Poet gastiert am 6. November im Festsaal Stadttheater – eine für seine Verhältnisse kleine Spielstätte. Doch genau das macht sowohl für Giesinger, als auch für die Besucher den besonderen Reiz der Show aus. „Für so große Stars ist ein Auftritt in einer eher kleinen und intimen Location immer etwas Besonderes“, sagt Festivalleiter Jan Rottau, „der direkte Kontakt zum Publikum inspiriert die Künstler fast immer zu absoluten Höchstleistungen.“

Das zeigt sich seit Jahren auch bei den längst legendären Jazzpartys im NH Ingolstadt-Hotel. Kaum woanders ist man Weltstars näher, kaum woanders kann man Ausnahmekönnern so unmittelbar über die Schulter blicken, als hier. Zu bestaunen gibt es in diesem Jahr die Weltspitze von Jazz, Fusion und Funk, jeder einzelne Musiker – eine Koryphäe an seinem Instrument. Wie bei den Jazztagen üblich, ist es mit dem letzten Jazzparty-Konzert noch längst nicht zu Ende. Mit den hervorragenden, international besetzten Late Night Musicians wird bis in die frühen Morgenstunden gejammt, häufig mit Unterstützung von Top-Musikern der vorher aufgetretenen Bands.

Weitere Programmpunkte wie „Jazz in der Kirche“, „Jazz for Kids“, die von der Ingolstädter Szene präsentierten „Young Jazz Players“ und „Jazz in den Schulen“ tragen die Idee des Festivals in die ganze Stadt – und sorgen dafür, dass das Genre Jazz eine Zukunft hat. Zumindest in Ingolstadt. Nicht umsonst bringt die Region regelmäßig so hochtalentierte Künstler wie den Pianisten Benedikt Streicher heraus. Der Gewinner des diesjährigen Ingolstädter Jazzförderpreises eröffnet mit seinem Konzert am 21. Oktober (20.00 Uhr) im Kulturzentrum neun die 34. Ausgabe des ewig jungen Traditionsfestivals.


14/09/17

Jung, weltoffen, hochkarätig: die 34. Ingolstädter Jazztage

Am 14. September präsentierte die Ingolstädter Veranstaltungs gGmbH im Kulturzentrum neun das Programm der 34. Ingolstädter Jazztage. Das vom 21. Oktober bis 12. November dauernde Festival setzt seinen programmatischen Kurs fort – und bietet Weltklasse-Acts, Geheimtipps, Talente aus der Region sowie Stars für ein junges Publikum.

Mit Spannung blickte die Jazz-Szene am 14. September auf Ingolstadt. Genau genommen: auf das Kulturzentrum neun. Ab elf Uhr präsentierte die Ingolstädter Veranstaltungs gGmbH – gemeinsam mit den Hauptsponsoren Herrnbräu, NH Ingolstadt, Media Saturn, Sparkasse Ingolstadt und Audi ArtExperience – das Programm der 34. Ingolstädter Jazztage.
Tobias Klein, Geschäftsführer der Ingolstädter Veranstaltungs gGmbH und Jürgen Köhler, Leiter des Kulturamts, führten durch die Pressekonferenz (Festivalleiter Jan Rottau musste krankheitsbedingt absagen). Sie konnten den anwesenden Journalisten und Gästen ein genauso vielfältiges wie hochkarätiges Programm vorstellen.
Insgesamt hält das vom 21. Oktober bis 12. November dauernde Event rund 30 Konzerte bereit: von Jazz-Weltstars wie Marcus Miller, Billy Cobham (3./4.11.) und Klaus Doldinger’s Passport (5.11.) über die Weltmusik-Größen von Quadro Nuevo (29.10.) und dem Funk-Urgestein Nils Landgren Funk Unit (2.11.) bis hin zum deutschen Pop-Poeten Max Giesinger (6.11.). Tobias Klein: „Wir sind genauso ein traditionsreiches wie junges Festival. Das stellen wir auch in diesem Jahr wieder unter Beweis.“

Neben der stilistischen Offenheit zeichnet die Ingolstädter Jazztage seit Jahren eine unvergleichlich intime Atmosphäre aus – vor allem bei den längst legendären „Jazzpartys“ im NH Ingolstadt: Kaum woanders lassen sich Weltstars so unmittelbar über die Schulter blicken, wie hier. Dazu kommt, dass – durch Programmpunkte wie „Jazz For Kids“, „Jazz an den Schulen“ „Jazz in den Kneipen“ – das Event in die gesamte Stadt Ingolstadt und damit zur gesamten Bevölkerung und zu allen Altersgruppen getragen wird.

Der Auftakt des Event-Dauerbrenners bleibt, auch das eine Tradition der Jazztage, einem regionalen Talent vorbehalten: dem Gewinner des Ingolstädter Jazzförderpreises. In diesem Jahr geht der begehrte Preis an den Pianisten Benedikt Streicher, auch er ein Hochtalentierter aus der Region. Mit der Preisverleihung und einem anschließenden Konzert Streichers (Kulturzentrum neun) starten die Ingolstädter Jazztage am 21. Oktober in die neue Saison.

Und so blickte am 14. September längst nicht mehr nur die nationale Jazz-Gemeinde auf die oberbayerische Donaustadt. Ganz im Gegenteil. Tobias Klein: „Die Ingolstädter Jazztage gehören seit Jahren in ganz Europa zu den renommiertesten Festivals in diesem Bereich. Mit der diesjährigen Ausgabe werden wir diesen Status weiter untermauern können.“


22/08/17

Landgren, Cobham, Stern, Weckl, Miller, Bakken – Ingolstädter Jazztage bieten Großaufgebot an Jazz-Weltstars

Weitere Programmpunkte der 34. Ingolstädter Jazztage (21.10.-12.11.) stehen fest – „Jazz in den Kneipen“ und die Welcome Party (2.11.) sowie die kultverdächtigen Jazzpartys (3./4.11.) warten mit einer Vielzahl von attraktiven Acts auf. Darunter: Raphael Gualazzi, Billy Cobham, Mike Stern, Dave Weckl, Marcus Miller und Wolfgang Haffner. Rebekka Bakken & Band gastieren am 9.11. im Kulturzentrum neun. Tickets sind ab sofort im Vorverkauf erhältlich.

Jazz-Kenner kommen beim Programm der diesjährigen Jazzpartys im NH Ingolstadt voll auf ihre Kosten, denn am Freitag, den 3.11. und am Samstag, den 4.11. wird ihnen ein Line-Up der Superlative geboten. Bei der Jazzparty I am 3. November sorgen die Mike Stern / Dave Weckl Band, Marcus Miller, die Kennedy Administration sowie das Raul Midón Trio für einen ebenso hochkarätigen, wie abwechslungsreichen Abend.
Auch die Besetzung am 4. November kann sich sehen lassen. Neben Manu Dibango und Younee hält die Jazzparty II mit Billy Cobham’s Crosswind Project und der Wolfgang Haffner Band gleich zwei absolute Weltstars am Schlagzeug parat. Längst genießen die Jazzparty Kultstatus: Top-Acts in intimer Club-Konzert-Atmosphäre und die Late-Night-Musicians, die nach den offiziellen Konzerten bis in die frühen Morgenstunden jammen, machen die Partys zu inoffiziellen Festival-Highlights.

Ähnlich attraktiv fällt die Besetzungsliste des „Jazz in den Kneipen“-Abends am Donnerstag, den 2.11. aus. Marina & The Kats bieten Retro Swing, Andrea Pancur präsentiert Weltmusik und Klezmer, die Gitarristin Hyleen bringt Jazz, Pop und Soul auf einen Nenner und das Joscho Stephan Trio gehört zu den besten Gypsy Swing-Acts der Welt. Der bekannteste Name der diesjährigen Kneipen-Musiker ist aber zweifellos der Italiener Raphael Gualazzi. Der Zweitplatzierte beim Eurovision Song Contest 2011 gilt längst als legitimer Nachfolger von Paulo Conte.

Nach der Kneipen-Tour geht es am 2.11. im NH Ingolstadt mit der „Welcome Party“ weiter –  und einem Gast der Extraklasse: der Nils Landgren Funk Unit. Der schwedische Star an der Posaune und seine versierten Begleiter sorgen ab 22:30 Uhr mit einer Ladung voll Funk & Soul für die richtige Stimmung beim Auftakt zum Jazzparty-Wochenende.
Dieses Jahr wieder mit dabei: der kostenlose „Jazz-Bus“. Er bringt die Gäste aus Jazz in den Kneipen zur Welcome Party und zurück; eine Brass-Band an Bord sorgt mit Live-Musik dafür, dass die Fahrgäste guter in Jazz-Laune bleiben. Von 21.30 bis 1.00 Uhr pendelt der Bus im Halbstundentakt zwischen der Haltestelle Kreuztor und der Welcome Party im NH Ingolstadt.

Skandinavisch biegen die 34. Ingolstädter Jazztage am 9.11. in die Zielgerade ein: Rebekka Bakken & Band, längst eine arrivierte Größe im europäischen Jazz, treten ab 20.00 Uhr im intimen Rahmen des Kulturzentrum neun auf. Für ihren außergewöhnlichen, auf höchstem Niveau angesiedelten Stilmix erhielt die Sängerin und Pianistin bereits vier Mal den German Jazz Award in Gold.

Für Jazzfans bieten die Ingolstädter Jazztage in diesem Jahr zudem eine Neuerung: Dank zahlreicher Kombitickets können Musikliebhaber gleich mehrere Veranstaltungen besuchen – und dabei beim Ticketpreis teilweise über 30 Euro sparen.

Folgende Kombitickets sind erhältlich:
-    Kombiticket für Jazz in den Kneipen und die Welcome Party (für 30 Euro statt 43 Euro)
-    Kombiticket für Jazzparty I und Jazzparty II (für 70 Euro statt 90 Euro)
-    Festivalpass für Jazz in den Kneipen, Jazzparty I, Jazzparty II und Rebekka Bakken (für 98 Euro statt 132 Euro)

Einzel- und Kombitickets sind ab sofort im Vorverkauf erhältlich.


22/08/17

Klaus Doldinger’s Passport + Max Mutzke am 5.11. bei Ingolstädter Jazztagen

Mit Klaus Doldinger’s Passport gastiert am 5. November im Ingolstädter Stadttheater Deutschlands renommiertester Jazz-Act. Ein musikalisches Highlight – auch weil das Ensemble um den Grand Signeur des europäischen Jazz mit Eurovisions-Held Max Mutzke einen ganz besonderen Star-Gast präsentiert. Der Vorverkauf für das Konzert startet am 22.08.

Europaweit und vermutlich auch über die europäischen Grenzen hinaus wird man vergeblich nach einer traditionsreicheren Formation suchen. Gleichzeitig klingt ihre Musik immer wieder frisch und innovativ. Die Rede ist von Klaus Doldinger’s Passport. Am 5. November gastiert das hochkarätig besetzte Ensemble plus Stargast Max Mutzke im Ingolstädter Stadttheater – ein weiteres Highlight der 34. Ingolstädter Jazztage. Karten sind ab dem 22.08. im Vorverkauf (ab 31 Euro zzgl. Gebühren) erhältlich.

Bereits 1971 rief der studierte Tontechniker und Musikwissenschaftler Klaus Doldinger die Formation Passport ins Leben. Seine Vision: ein internationaler Sound, pulsierend, anspruchsvoll, gleichzeitig jedoch nicht jazzig-elitär, sondern gekennzeichnet durch Groove und eingängige Melodien. Diese Rechnung ging auf: Schon bald konnte sich Klaus Doldinger’s Passport nicht nur in der deutschen und europäischen Jazz-Szene einen festen Platz ergattern, sondern weltweit. Das ist bis heute so geblieben. So füllt die Formation bei ihren Konzerten selbst große Hallen in Metropolen Los Angeles, Tokio, Sydney oder Sao Paulo.

Verwunderlich ist das nicht, schließlich vereint die Musik von Klaus Doldinger’s Passport heute – vielleicht mehr denn je –  raffinierte Latin- und Funk-Rhythmen mit Pop-orientierten Melodien und jazzigen Strukturen – ein unwiderstehlicher Mix.

Neben Passport ist Klaus Doldinger auch als Film- und Fernsehkomponist eine feste Größe. Auf sein Konto gehen Erkennungsmelodien von „Das Boot“, „Ein Fall für zwei“, „Liebling Kreuzberg“ und – längst ein Klassiker – die Titelmusik von „Tatort“. Bei letzterer Aufnahme saß am Schlagzeug übrigens, so heißt es, ein gewisser Udo Lindenberg. Der deutsche Rock-Star war Drummer der ersten Passport-Besetzung.

Für seinen Auftritt bei den Ingolstädter Jazztagen am 5. November präsentiert sich Doldinger mit dem deutschen Soul-Sänger und Eurovisions-Helden Max Mutzke.

Klaus Doldinger’s Passport – Besetzung:

Klaus Doldinger (sax)
Christian Lettner (dr)
Michale Hornek (keys)
Ernst Ströer (perc)
Biboul Darouiche (perc)
Patrick Scales (b)
Martin Scales (g)

Special Guest: Max Mutzke (voc)

Tickets sind ab 31 Euro (zzgl. Gebühren) ab 22.08. im Vorverkauf erhältlich. 


02/08/17

Ingolstädter Jazzförderpreis 2017 geht an Benedikt Streicher

Mit dem Jazzförderpreis würdigt die Stadt Ingolstadt seit über zwanzig Jahren herausragende Talente der Region. In diesem Jahr geht die renommierte Auszeichnung an den jungen Ingolstädter Komponisten und Pianisten Benedikt Streicher.

Die Verleihung des mit 5.000 Euro dotierten Ingolstädter Jazzförderpreises findet am Samstag, 21. Oktober, um 20 Uhr im Kulturzentrum neun durch Oberbürgermeister Christian Lösel und Vertreter der Sponsoren Media-Saturn-Holding und Sparkasse Ingolstadt Eichstätt statt. Anschließend wird Benedikt Streicher zusammen mit der zehnköpfigen jazzmanufaktur einen Einblick in seine Jazz-Kompositionen geben. Der Auftritt ist zugleich der Auftakt der 34. Ingolstädter Jazztage. Der Eintritt ist frei.

Die Ingolstädter Jazztage verbinden auch in diesem Jahr (21. Oktober bis 12. November) Konzerte von Weltstars mit aktiver Nachwuchsförderung. Um der nächsten Generation heimischer Musiker den Weg zu einer großen Karriere etwas zu ebnen, verleiht die Stadt in jedem Jahr den Jazzförderpreis der Stadt Ingolstadt an ein Musiktalent der Region. Die vom Stadtrat festgelegte, aus 15 Mitgliedern bestehende Jury, hat sich einstimmig für Benedikt Streicher ausgesprochen.

Der 1989 geborene Benedikt Streicher ist Pianist, Komponist und Arrangeur. Seine für einen Jazzmusiker recht ungewöhnliche Ausbildung besteht aus einem Studium der klassischen Komposition an der Musikhochschule München, langjährigem Jazzpiano-Unterricht und einem Elektrotechnik-Studium an der TU München. Diese Vielfalt spiegelt sich auch in seinen Jazz-Kompositionen wider: Er kombiniert dabei abstrakte, eher mathematische Strukturen und Kompositionstechniken der Klassik mit der farbenreichen Klangsprache des Jazz. Benedikt Streicher spielt bei verschiedenen Projekten mit, so ist er beispielsweise Arrangeur und Pianist für das SchutterNEUN Jazzorchester und für die Kleinkunstshow „Wer dablost’s?“. Er wirkt aber auch als musikalischer Leiter und Musiker in verschiedenen Theaterproduktionen mit, wie zum Bespiel am Stadttheater Ingolstadt.

Preisträgerkonzert: Benedikt Streichers jazzmanufaktur
Samstag, 21. Oktober, 20 Uhr
Kulturzentrum neun
Eintritt frei

jazzmanufaktur:
Christof Zoelch (Altsax), Daniel Schmidt (Tenorsax), Verena Gutsche (Querflöte, Baritonsax), Oliver Kollmannsberger (Trompete), Josef Finger (Trompete), Andreas Krieglmeier (Posaune), Wolfgang Kübler (Bassposaune), Benedikt Streicher (Klavier), Gabriel Streicher (Bass), Matthias Hetzer (Schlagzeug)


01/08/17

Max Giesinger bei den Ingolstädter Jazztagen

Vom 21. Oktober bis 12. November finden die 34. Ingolstädter Jazztage statt. Als erstes Highlight-Konzert steht nun der Auftritt von Max Giesinger am Montag, 6. November, im Festsaal des Stadttheaters fest. Tickets sind ab diesem Donnerstag, 3. August, ab 26 Euro (zzgl. Gebühren) im Vorverkauf erhältlich.

Max Giesinger ist der derzeit wohl angesagteste deutsche Sänger. Mit „80 Millionen“ lieferte der Schwarzwälder im vergangenen Jahr die EM-Fußballhymne und erhielt unter anderem den MTV Europe Music Award als „Best German Act“. Auch seine Songs „Wenn sie tanzt“ und „Roulette“ sind mittlerweile nicht mehr aus dem Radio wegzudenken.

Max Giesingers musikalischer Werdegang verlief alles andere als geradlinig. Angefangen hat alles mit mehreren Schülerbands, dann tourte er als Straßenmusiker durch Australien und Neuseeland. Schließlich avancierte er zum YouTube-Star („Somebody I Used To Know“), erhielt von der Popakademie Baden-Württemberg eine Förderung und schaffte es in der Castingshow „The Voice of Germany“ 2012 bis ins Finale. Dennoch stand er nach Single-Erfolgen wie „Dach der Welt“ und einer ersten Deutschland-Tournee im Jahr 2014 zunächst ohne Plattenvertrag da. Über Crowdfunding gelang es ihm – innerhalb nur eines Tages – die Finanzierung seines Debütalbums „Laufen lernen“ zu sichern. Von da an ging es Schlag auf Schlag, Hit auf Hit: „80 Millionen“ und „Wenn sie tanzt“ erreichten ebenso Spitzenplätze in den Charts wie auch das im letzten Jahr erschienene zweite Album „Der Junge, der rennt“. Dafür wurde Giesinger sogar mit Gold ausgezeichnet und etablierte sich zudem mit der gleichnamigen Tour als Top Live Act.

In seiner Musik verbindet der 28-jährige Singer-Songwriter Elemente aus Pop, Folk und Rock zu einem eingängigen Sound.
Festivalleiter Jan Rottau: „Max Giesinger bringt handwerklich tadellos gemachte Musik und hittaugliche Melodien zusammen. Er ist ein Ausnahmekönner – und wir sind stolz darauf, ihn in diesem Jahr zu den Jazztagen nach Ingolstadt holen zu können.“ Tobias Klein, Geschäftsführer der Ingolstädter Veranstaltungs gGmbH: „Mit Max Giesinger setzen wir unseren Kurs fort, die Ingolstädter Jazztage auch für ein junges Publikum attraktiv zu machen.“

Am 6. November macht der charmante Chartstürmer Max Giesinger mit seiner „Roulette“-Tour für eines der Highlight-Konzerte im Festsaal Station. Tickets sind ab 26 Euro (zzgl. Gebühren) ab 3. August im Vorverkauf an den bekannten regionalen Vorverkaufsstellen und über eventim erhältlich.